Luis ist ein Entertainer. In der Klubszene ist er bekannt als Beatboxer, DJ und Sänger und dort nicht mehr wegzudenken. Gern wird er als ‘Master of Ceremony’ bezeichnet. Die Band, bestehend aus vier Mitgliedern, startete 2007 durch. Ein Jahr zuvor lernten sich die vier an der Popakademie Mannheim kennen.

Den Anfang gemacht

Die erste Singleauskopplung ‘Mond’ überschattet die Realität mit situativer Romantik. Fans lieben dieses eingängige Stück, welches von einem Einbruch ins Freibad mit einem Mädel erzählt, das die Person nicht liebt. Das ungeliebte Mädchen gerät in eine moralische Zwickmühle, es kann nicht anders, als sich zu verlieben. Wie geht diese Geschichte aus? Leichte Kost als Popsong getarnt wird gerne heruntergeladen.

Die Akzente werden mit ‘Futura’ 2013 weiter gesetzt. In den Download-Hitlisten liegt der Song ‘Überfall’, dicht gefolgt von ‘Koordinaten’ vorne. Die euphorische Melancholie und eine ekstatische Schwermut erschaffen Songs für die Ewigkeit. Jeder Song ist unter 1 € zu haben.

Die Band möchte in den Songs einiges vermitteln. So spricht ‘London brennt’ aus dem neuesten Album ‘Futura’ sozialkritisch über die Ghettos in London und das Leben, welches keiner gerne führen möchte. Durch die angenehme Verpackung sind Kunst und Pop eng miteinander verwoben und reizen den Hörer.

Aus welcher Feder stammen die Lieder?

Der Produzent „Jem“ Seifert schrieb auch für Udo Lindenberg, Ich & Ich oder Jennifer Rostock. Er hat den „Longplayer“ in einen angenehmen Vintage-Soundmantel gepackt, und dies ohne gestrig zu wirken. Jedes Lied ist sich seiner Wurzeln durchaus bewusst. Luis möchte aber die akustische Flucht nach vorne antreten und mit alten Mitteln immer wieder Neues entwickeln. Der letzte Albumtitel ist nicht ohne Weiteres entstanden. Der Name ‘Futura’ liegt zum einen an den Vorlieben für Science-Fiction, aber er entstammt ganz der Devise: Wir sind die Zukunft der deutschen poppigen Musik. Das bestätigen die vielen Downloads der einzelnen Songs desselben Albums.